DAGA 2015- Erfahrungen mit der DEGA-Empfehlung 103 und dem Schallschutzausweis

In der Praxis ist erkennbar, dass sich Kaufinteressenten und Bauherren zwar umfassend informieren wenn es um die Kücheneinrichtung oder die Auswahl von Elektrogeräten geht. Beim Bau oder Kauf eines Gebäudes oder einer Wohnung gerät der Informationsbedarf über die Qualität der zumeist sehr hohen Investition leider in den Hintergrund. Des Weiteren ist es für Laien gar nicht einfach, sich diese Informationen zu beschaffen. Normen und Richtlinien sind nicht zur Anwendung für Endverbraucher gedacht und deren Inhalt wird häufig selbst von Fachleuten nicht immer richtig interpretiert. Hinzu kommt, dass im Bereich des baulichen Schallschutzes zur objektiv messbaren Beschreibung der schalltechnischen Qualität Kenngrößen und Begriffe verwendet werden, die Laien nicht bekannt und auch nur schwer zu vermitteln sind.

 

Ein wesentliches Ziel der DEGA-Empfehlung 103 ist die Verständlichkeit und Transparenz der Schallschutzbewertung für alle am Bau beteiligten. Zu diesem Zwecke sind in der Veröffentlichung verbale Beschreibungen der subjektiven Wahrnehmung von üblichen Geräuschen aus benachbarten Wohneinheiten enthalten. Die DEGA hat sich der Frage des baulichen Schallschutzes angenommen und ein siebenstufiges, auch für den Laien transparentes Systems zur differenzierten Planung und Kennzeichnung des baulichen Schallschutzes zwischen Raumsituationen entwickelt.

 

Dieser Vortrag geht auf die Verwendung des Schallschutz Ausweises in der Praxis ein und stellt statistische Auswertungen und Resonanzen aus der Praxis dar.

 

Download des Vortrags (Kurzfassung) als PDF-File.

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