Die letzten PISA-Studien belegen, dass Deutschlands Schüler nur im Mittelfeld der teilnehmenden Staaten liegen. Sicher sind Reformen nötig, es sollte jedoch dringend auch an die zum unzumutbaren Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer gedacht werden um das Lernen zu erleichtern.

Das Thema Lärm wird in Schulen und auch in Kindergärten sträflich vernachlässigt!

Der Lärm ist jedoch eine wesentlicher Stressfaktor im Schul- und Kindergartenalltag, der sich nachweislich auf den Gesundheitszustand der Lehrer und auch der Schüler auswirkt. So sind negative Einflüsse auf den Erwerb der Schreib- und Lesekompetenz durch Untersuchungen nachgewiesen. Die meisten Klassenzimmer sind für den Unterricht aus akustischer Sicht nicht geeignet, sie sind zu laut und die Sprachverständlichkeit in den Räumen ist ungenügend.

Die liegt an der Halligkeit der Räume, die Nachhallzeit ist zu lang. Nach DIN 18041 sollte die Nachhallzeit in Unterrichtsräumen bei nicht mehr als 0,55 Sekunden liegen, in der Regel liegt sie jedoch deutlich darüber, nicht selten weisen Klassenräume oder Kindergartenräume Nachhallzeit von 1,5 Sekunden auf. Hierdurch ist es in den Klassenzimmer zu laut, die Sprachverständlichkeit ist schlecht, deshalb wird lauter gesprochen und es wird noch lauter wodurch die Sprachverständlichkeit weiter abnimmt. Je jünger die Kinder sind umso stärker wird das Verstehen durch den Lärm beeinträchtigt.

Dabei sind Abhilfemaßnhamen bei Neubauten kostengünstig möglich. Auch bei Altbauten genügen häufig je Klassenzimmer 3.000,- bis 4.000,- EUR um eine wirksame Verbesserung zu bewirken und das Lernen zu verbessern.

Sowohl den Lehrern als auch den Schülern wäre deutlich geholfen und die Leistungs- und Konzetrationsfähigkeit würde deutlich zunehmen, die nächsten PISA-Studien kommen…