DAGA 2016 - Vermeidungsstrategien und Ansätze einer Vermeidung des Estrichdröhnens

Immer wieder beklagen sich Bewohner in Mehrfamilienhäusern über eine unzureichende Trittschalldämmung. In vielen Fällen wird durch bauakustische Messungen schnell klar, dass die festgestellten bewerteten Norm-Trittschallpegel oftmals deutlich unter 46 dB liegen und damit die Anforderungen an einen erhöhten Schallschutz z.B. gemäß Beiblatt 2 zu DIN 4109 übererfüllen. Bei der Betrachtung des spektralen Verlaufs des Norm-Trittschallpegels ist oft erkennbar, dass es sich um eine starke tieffrequente Trittschallübertragung bei Frequenzen unter 100 Hz und somit außerhalb des derzeit zu beurteilenden Frequenzbereichs handelt. Der gegenwärtig gültige und anzusetzende Anforderungs- bzw. Messwert L'n,w ist als alleinige Kenngröße wenig zur Beurteilung tieffrequenter Trittschallübertragungen geeignet und deshalb als Beurteilungsgröße zu hinterfragen. Die vorhandene verstärkt tieffrequente Trittschallübertragung wird häufig mit dem Begriff "Dröhnen" bezeichnet.

 

Dieser Vortrag geht auf das oft beklagte Dröhnen in Mehrfamilienhäusern ein und hinterfragt die gültigen Normen zu tieffrequenter Trittschallübertragung.

 

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