DAGA 2016 - Umschaltgeräusche von Armaturen, Messmethoden und Vergleiche von Armaturen verschiedener Hersteller

Seit der Ausgabe 1989 der DIN 4109 sind „einzelne, kurzzeitige Spitzen, die beim Betätigen der Armaturen und Geräte“ von Wasserinstallationen auftreten „zur Zeit“ nicht zu berücksichtigen. Diese Geräusche sorgen allerdings für ein sehr hohes Störpotential und werden von Bewohnern in Mehrfamilienhäusern häufig gerügt. Ein häufig bemühtes Argument gegen die Beurteilung von Betätigungsgeräuschen ist die fehlende reproduzierbare Messmethode derartiger Geräusche. Da die Umschaltgeräusche seit inzwischen 26 Jahren nach DIN 4109 unberücksichtigt bleiben und mit der voraussichtlich im Jahr 2016 erscheinenden Neufassung weiterhin unberücksichtigt bleiben, ist die Notwendigkeit eine reproduzierbare Messmethode und leisere Armaturen zu entwickeln bis heute nicht wirklich entstanden. Durch die Aufnahme von Anforderungen und Empfehlungen in modernere Regelwerke wie die VDI-Richtlinie 4100 oder die DEGA-Empfehlung 103 wurde zwar der Druck auf die Industrie etwas erhöht, bisher jedoch ohne „zündende“ oder überzeugende Ergebnisse.

 

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit den beim Umschalten von Badewannenarmaturen erzeugten Pegelspitzen und deren reproduzierbare Messung.

 

Download des Vortrags (Kurzfassung) als PDF-File.

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